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August Macke
August Macke verbringt 1909/10 einige Zeit in München und auch am Tegernsee. Er wird ein guter Freund von Franc Marc, dessen Kunst er bewundert. Er tritt auch in Kontakt mit der "Neuen Künstlervereinigung München". Ein Besuch in einer Ausstellung der Islamischen Kunst 1910 regt ihn an, östliche Motive in Bildern und Tapisserie zu verwenden. Ab 1911 lebt er in Bonn. Ab 1911/12 ist Macke Mitglied der Künstler-Gruppe "Der Blaue Reiter" und zeigt Arbeiten bei beiden ihrer Ausstellungen. Macke trägt 1912 sowohl mit seiner Arbeit als auch als einer der Veranstalter zur "Sonderbund-Ausstellung" in Köln bei. Das selbe Jahr geht er auch auf seine vierte Reise nach Paris, dieses Mal begleitet von seinem Freund Franz Marc. Sie besuchen Robert Delaunay in seinem Studio. Trotz seines kurzen Lebens hinterlässt er ein umfassendes Lebenswerk der großen Kraft und hohen Qualität. August Macke wird als ein Meister der Farben betrachtet, eine bunte und fröhliche Welt ist in seinen Ölbildern und Aquarellen wiedergegeben. Am Anfang wurde der Stil von August Macke dem Impressionismus zugerechnet, er nimmt Elemente des Futurismus und Kubismus auf. Nach der Begegnung mit dem orphistischen Stil von Robert Delaunay erleben die Bilder von Macke eine gewisse Läuterung und Vereinfachung der Formen. Außer Porträts umfasst sein Werk Landschaften, alc auch Stilleben und Akte mit wiederkehrenden Themen. Er zeichnet häufig Spaziergänger unter Bäumen, in Parks und in Zoos, Frauen vor Schaufenstern, Boutiquen und Hutgeschäften. August Macke wird als einer der wichtigsten deutschen Expressionisten betrachtet. August Macke stirbt am 26. September 1914 als ein Soldat in der Nähe von Perthe-les-Hurlus. |
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